
Berlin, 2029?
Bis 2029 muss Deutschland kriegstüchtig werden – warum? Weil Russland dann angreift. Oder angreifen könnte. Oder die Voraussetzungen hätte, angreifen zu können, wenn es wollte.

Bis 2029 muss Deutschland kriegstüchtig werden – warum? Weil Russland dann angreift. Oder angreifen könnte. Oder die Voraussetzungen hätte, angreifen zu können, wenn es wollte.

Seit mehreren Wochen greift die USA zusammen mit Israel den Iran an. Deutschland und weitere europäische Staaten sind derweil zögerlich mit einem offenen Kriegseinstieg.

Unverhüllt droht der US-Präsident dem antiimperialistischen Inselstaat Kuba mit der „Übernahme“, also mit der Re-Kolonisierung. Eine brutale Drohung, die man auf Grund der Erfahrungen mit Trump ernst nehmen muss. Trumps Angriff auf Venezuela, als er den legalen Präsidenten Maduro und dessen Ehefrau in einem unprovozierten Kriegsakt entführen ließ und bis heute gefangen hält, macht das deutlich.

An Newroz (kurdisch: „Neuer Tag“) blickten viele Völker des Nahen Ostens mit dem Frühlingsbeginn auf Hoffnung, Widerstand und den Kampf für eine neue Welt.

Deutschlandweit haben auch dieses Jahr große Demonstrationen zum internationalen Frauenkampftag stattgefunden. In Berlin gingen rund 30.000 Menschen unter dem Motto „feministisch, solidarisch und gewerkschaftlich“ auf die Straße. In Köln waren es bis zu 20.000, in Hamburg über 15.000 und in Hannover über 10.000. Es zeigte sich wieder der 8. März mobilisiert wie kaum ein anderer wiederkehrender politischer Tag.

Es ist nichts Neues, dass in Kriegs- und Krisenzeiten Preise ansteigen. Doch warum ist das so und warum müssen wir als arbeitende Bevölkerung dafür zahlen?

Der Vorsitzende der Textil- und Lederarbeitergewerkschaft BİRTEK-SEN aus der Türkei Mehmet Türkmen, wurde erneut verhaftet. Das ist nicht das erste Mal – und wie auch die letzten Male geht es jetzt um Solidarität, auch international! Unter anderem der Bundesmigrationsausschuss der…

Die Tarifverhandlungen zwischen der GDL und der DB, die mit Spannung verfolgt wurden, um herauszufinden, ob es zu einem Streik kommt oder nicht, sind abgeschlossen.

Gerade erleben zigtausende Kolleginnen und Kollegen, was für sie „Sicherheit“ bedeutet. Während das Kapital mit Milliarden-Subventionen gestopft wird, verlieren sie ihren Arbeitsplatz. Das Kapital hat in seiner Gier nach Profit in eine Krise geführt. Die Rechnung bezahlt die Arbeiterklasse – mit Entlassung, Lohneinbußen, Kürzungen beim Arbeitslosengeld und Grundsicherung.

Was bedeuten die Erfahrungen der Pariser Kommune, die Lehren, die Marx und Engels daraus gezogen haben, und die konkreten „Folgen”, die sich daraus mit der sozialistischen Revolution im Oktober 1917 ergaben, noch heute für Revolutionäre?